Folge 38 – Rocksmith, XCOM, Mark of the Ninja und Fallen Enchantress

Tja, momentan sehen wir uns mal wieder einem “First World Problem” erster Güte ausgesetzt. In den letzten paar Wochen sind so viele erstklassige große und kleine Spiele erschienen, dass es zeitlich praktisch unmöglich ist, alle zu spielen… Wir haben uns deshalb einem hoch komplexen an psychohistorisch mathematischen Gesetzmäßigkeiten angelehnten Deduktionsverfahren bedient und einfach die Spiele herausgesucht, auf die wir gerade Bock hatten. Viel Spaß beim Zuhören!

Shownotes

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One Comment

  1. Posted October 29, 2012 at 14:20 | Permalink

    Ich will mal eben zwei Punkte zu Rocksmith ansprechen.

    Ich gehöre ebenfalls zu jenen, welche das Spiel aufgrund des Key-Debakels bei Amazon mit nur einem Stern gewertet haben. Klar, das Spiel selbst kann nichts dafür, dass Ubisoft sich so einen üblen Schnitzer geleistet hat. Allerdings ist so ein Rating die unmittelbare Rückmeldung an den Verkäufer bzw. Distributor über die Empfindungslage zum Produkt. Durch den Patzer wurde bei mir die Begeisterung für das Spiel erheblich gesenkt, denn Ubisoft hat sich dabei nicht so verhalten, als wären sie an zufriedenen Kunden interessiert. Die Information zum Problem kam erst sehr spät und klang für mich reichlich unmotiviert. Fragen bzw. Aussagen wegen des Problems wurden auf der Facebook-Seite von Rocksmith lange nicht wahrgenommen. Im Online-Forum verhielt es sich wohl ähnlich. Hier können sich die Leute von Ubisoft eine dicke Scheibe vom Kundensupport von Amazon abschneiden. Hier hat man recht zügig angekündigt, sich um das Problem zu kümmern und als dann eine Lösung verfügbar war, diese auch rasch umgesetzt. Trotzdem würde ich derzeit immer noch jedem, der sich das Standard-Rocksmith-Paket kaufen will davon abraten. Statt dessen soll er sich das Spiel lieber direkt bei Steam und das RealToneCable als einzelnes Stück kaufen. Da hat er sicher weniger Ärger mit (zumindest bis das Kabel dann kaputt geht).

    Aber zum Spiel selbst: Zum Gitarre-spielen lernen gehören m.E. zwei Aspekte: das tatsächliche Erlernen verschiedener Techniken und das Sitzfleisch (soll heißen: üben, üben, üben). Wie man an das Wissen rund ums Gitarrenspiel kommt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich hatte in der Vergangenheit eine bunte Mischung aus Lehrern, Büchern und Videos und alles hatte dabei seine jeweiligen Vor- und Nachteile. Vielleicht kann ich mit Rocksmith auch noch das eine oder andere an Technik mitnehmen, genauso lerne ich aber vielleicht auch beim jammen mit Freunden etwas. Richtig gelungen finde ich aber die Unterstützung beim Üben. Leider ist hierfür die Führung durch das Spiel nicht perfekt (wobei ich selbst nicht wüsste, wie man es wirklich besser machen könnten). Hier muss man sich nämlich einfach auch mal darauf einlassen, die vorgegebenen Pfade des Spiels zu verlassen und durch die Möglichkeiten zu springen. Das der Karriere-Modus einen erst einmal zum Spielen von „(I can’t get no) Satisfaction“ bringt, ist sicher gar nicht so verkehrt. Das bringt schon mal einiges an Motivation. Das nach und nach die Schwierigkeit steigt, halte ich für einen guten Anreiz. Wird ein Song schwieriger bedeutet das aber nur, das man die Chance hat, mehr Punkte im jeweiligen Durchgang zu machen. Kommen also plötzlich Noten dazu, die man noch nicht greifen kann, lässt man sie einfach aus. Soll eine Note mit HammerOn gespielt werden, aber man ist sich bei dieser Technik noch nicht sicher, spielt man sie eben einfach normal. Die eingeblendeten Noten sollte man da einfach als Hilfs- oder Führungslinie zum perfekten Song sehen.Beherscht man den Song irgendwann, verschwinden diese ohnehin und man spielt nur noch nach Gefühl bzw. Gehör. Wer statt den Song gleich zu proben, durch die weiteren Auswahlmöglichkeiten geht, bekommt von Rocksmith so nach und nach die notwendigen Übungen angeboten, um den Song besser spielen zu können. Das sind entweder einzelne Riffs, die man ein paar Mal wiederholt oder die sich auch im Tempo steigern oder auch im Song vorkommende Techniken wie etwa Palm Mute oder Slides. Hier darf man aber auch gerne den Mut haben und den Karriere-Modus zeitweilig verlassen. Nach der Song-Auswahl über das Hauptmenu stehen nochmal deutlich breiter die ganzen Möglichkeiten zur Verfügung sich einzelne Passagen „drauf zu schaffen“ oder die verwendeten Techniken zu lernen und zu üben. Wer immer nur beim Refrain patzt, kann den einfach einzeln üben, bis er sitzt und danach einfach nochmal den Song im gesamten spielen. Die verschiedenen Techniken schalten übrigens die Mini-Spiele aka Guitarcarde frei. Wo es bei Ducks einfach noch darum geht, rechtzeitig den passenden Ton zu spielen , übt man im Tetris-Spiel eben Sliedes und beim Baseball das Bending. Eigentlich auch eine nette Idee, diese ansonsten recht trockenen (und langweiligen) Technikübungen anzugehen.
    Ich habe mir übrigens, nachdem ich im Karrieremodus schon so etwas um die zehn Songs erspielt hatte, nochmal ein zweites Profil angelegt, das ich dazu nutze mir die Songs sauberer zu erspielen. Leider treibt einen der Karriere-Modus recht stark vor einem her und ist doch sehr auf das Erfolgserlebnis ausgelegt. Hier einfach wieder zu früheren Punkten zurück gehen zu können wäre schon toll.

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