Folge 25 – Wirtschaftssysteme in Spielen

Heute geht es um Geld. Also nicht nur Geld, sondern das volle Programm: Inflation, Lohnangleichung, Tagestrends, Balkendiagramme, Aktiengeschäfte, Schneeballsysteme und Preisverläufe. Aber bevor jetzt alle ihre rosanen Polohemden mit hochgestelltem Kragen auspacken und erst einmal zur nächsten Makroökonomie-Vorlesung abdampfen: Es geht natürlich auch um Spiele!

Genauer gesagt sprechen wir darüber, was Wirtschaftssysteme wie Auktionshäuser, Itemshops und generell Spieler gesteuerte Wirtschaft mit Spielen (und vor allem MMOs) anstellen können und bereits angestellt haben. Wie viel freie Wirtschaft verträgt ein Spiel? Wie stark muss und darf ein Entwickler regulierend eingreifen?  Und was passiert eigentlich, wenn “echtes” Geld im wahrsten Sinne des Wortes “ins Spiel” kommt?

P.S.: WOHOOOOO 25 Folgen!

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6 Comments

  1. Raute
    Posted July 30, 2012 at 20:22 | Permalink

    Zu dem Podcast fällt mir ein kurzer “Vortrag” von der GoogleIO wieder ein:
    Im GoogleIO 2012 Ignite:
    “Everything I know about Economics I learned by playing video games”
    http://www.youtube.com/watch?v=u2pnD2ZsEYs#t=27m25s
    ( https://developers.google.com/events/io/sessions/gooio2012/1207/ )

    • Tobias Knoll
      Posted July 31, 2012 at 12:03 | Permalink

      Sehr cool :). Das bestätigt eigentlich meine Meinung, dass Spiele wie Eve Online (oder hier: Runescape) durchaus in der Lage sein können, zumindest grundlegende Konzepte zu Wirtschaft und Handel zu vermitteln. Würde mich mal interessieren, wenn man eine BWL Schulklasse mit Eve Accounts ausstattet und sie vor das Ziel stellt, in einer bestimmten Zeit einen bestimmten Profit zu erwirtschaften. Ich mutmaße zumindest, dass hier der Lerneffekt nicht zu verachten wäre.

  2. Schue
    Posted August 6, 2012 at 09:09 | Permalink

    SO endlich komm ich dazu was zu schreiben. Wieder ein sehr schöner Podcast (auch wenn wohl das Community-zocken flach gefallen ist letzten Montag).
    Zu den Economie-Vertretern fällt mir auch noch SecondLife ein. Ich weiß jetzt nicht wie es aktuell ist, aber früher konnte man dort ja auch ein richtig florierendes Geschäft aufbauen. DIes setzte natürlich einen gewissen Zeit- und Geldaufwand vorraus. Hier ist gemeint eine Art Abo, die erlaubte Grundstücke zu kaufne etc. Die machjer von SecondLife gingen da aber noch einen Schritt weiter, als es bei EveOnline der Fall ist, denn das erarbeite Geld könnte man zu einem Wechselkurs ausgezahlt bekommenn. Ich erinnere mich da an einen TV-Bericht der sich darum drehte. Dabei machte ein “Online-Schuhhändler” reale 50€ im Monat (nach Abzug der Spielkosten) und die damals reichste Person (eine Deutsche) in SecondLife hätte bei Auszahlung ihres Vermögens ca. 1Million € bekommen.
    Einen weiteren Vorteil in diesem “Wirtschaftssystem” sehe ich darin, dass man sich eigene Gegenstände erstellen und verkaufen kann. Dafür gab es soweit ich mich erinnere einen Gegenstandeditor.
    Ich muss abergestehen, dass ich nicht weiß ob das heute noch der Fall ist, da ich vor Jahren aufgehört habe SecondLife zu spielen. Zu dem glaube ich, dass der Nachteil bestand keine virtuellen Kosten für Material zu haben -> Arbeitskräfte wiederrum musste man bezahlen.

    Freue mich shcon auf dden heutigen Podcast und das Community-Zocken (damit ich auch mal mitmachen kann :D)

    P.S.:
    Im Letzten Podcast habt ihr was über Let’s Play, die einer/beide von euch machen, erzählt. Allerdings habe ich dazu nichts gefunden, könnten ihr da einen Link zu euren Kanälen geben? Habe lediglich zum Spu7nic gefunden. Danke.

    • Tobias Knoll
      Posted August 6, 2012 at 11:49 | Permalink

      Hi und herzlich willkommen im illustren Kreis der “Kommentatoren” :). Da ich gleich mit Ralf die nächste Folge aufnehmen werde in aller Kürze:

      1. Community-Zocken: Sorry, dass es letzte Woche nichts geworden ist. Diese Woche bin ich (und hoffentlich auch viele andere Leute) auf jeden Fall da.

      2. Let’s Plays: Das angesprochene Let’s Play mit Spu7nik hat leider noch nicht stattgefunden, ist aber immernoch fest eingeplant. Alle anderen bisherigen Let’s Plays von Ralf, mir und ein paar anderen Leuten findest du im Youtube-Channel von Ralfs Entwicklerstudio: BarbaraZaubersee.

      Ich plane, demnächst einen eigenen Youtube-Channel für Let’s Plays und Gameplay Videos zu starten, aber das werde ich dann auch rechtzeitig über den Podcast/die Webseite/Facebook kommunizieren ;).

      Ich hoffe, dass ich später (vielleicht sogar im Podcast 😉 )noch mal Zeit habe, mich zu Second Life zu äußern. Zu diesem “Spiel” verbindet mich nämlich eine ganz besondere Beziehung :).

      Ansonsten hören wir uns heut Abend beim Community-Zocken!

      • Schue
        Posted August 6, 2012 at 19:48 | Permalink

        Achso na da freu ich mich ja drauf. Den Channel von Ralfs Entwicklerstudio hab ich schon seit längerem abonniert, sobald du “On Air” bist kannst du dir natürlich meiner Gewiss sein 😉 So dann gleich mal den neuen Podcast anhören.

        • Tobias Knoll
          Posted August 6, 2012 at 23:28 | Permalink

          Für eine richtige Antwort im Podcast hats leider nicht mehr gereicht :(. Aber noch mal kurz zu Second Life: Ich finde dass Second Life irgendwie einen Sonderstatus unter Spielen und damit auch mit seinem Wirtschaftssystem einnimmt. Meiner Meinung nach kann man vielleicht sogar darüber diskutieren, in wie weit es sich denn tatsächlich bei Second Life um ein Spiel im engeren Sinne handelt. Zu seiner Hochphase vor ein paar Jahren (und vor allem während dem großen Medienhype) konnte man eigentlich auch von einer “digitalen Parallelgesellschaft” sprechen und diese war vor allem auch durch das einzigartige Wirtschaftssystem möglich. Aber auch hier gilt für mich, was bei vielen “echten” Spielen gilt: Sobald echtes Geld und echter möglicher Profit im Spiel sind, verändert sich das Spiel und verliert seinen “Spielcharakter”, was zumindest für mich kein Spaß mehr ist. In gewisser Weise hat Second Life dieses Prinzip sogar ins extrem getrieben, indem es nie ein Spiel sein wollte (auch wenn es ja durchaus Spiele in Second Life gab, wie es sie auch im Real Life gibt), sondern eben ein “zweites Leben”, ein Leben, das man neben seinem “ersten Leben” bestreitet, nur eben am Computer. Das ist hier natürlich völlig legitim, weil es dem Sinn und Zweck der von Lindon Labs erschaffenen virtuellen Welt entspricht. Bei Spielen wie Diablo 3 stehe ich solchen Entwicklungen allerdings sehr skeptisch gegenüber.

          Sorry für die etwas konfuse Antwort, ist schon spät ;).

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